Transportbericht Oktober 2011 "Traurige Premiere"
Am 21 Oktober sind meine langjährige Freundin Alexandra und ich direkt nach der Arbeit mit einem voll beladenen Auto losgefahren. Immer Richtung Süden etwa 350 km lagen vor uns, bis zu unserer Unterkunft. Der ein oder andere mag vielleicht meinen, dass dies nicht weit ist, aber da wir bereits um 5:30 Uhr an unserem Arbeitsplatz sein mussten und nach 8 Stunden Arbeit dann doch etwas müde waren, freuten wir uns auf diese Zwischenübernachtung. Gegen 20 Uhr waren wir dann in unserem Hotel und sind nach einem kleinen Abendessen auch müde ins Bett gefallen.
Die Vorfreude auf alle 2- und 4 beinigen Italiener war so groß, dass die Nacht bereits um 6 Uhr vorüber war. Nach einem kleinen Frühstück sind wir los um endlich in Mailand anzukommen, gegen 11:30 Uhr waren wir am Ziel.
Über Nacht ist der erste Schnee gefallen
Nach einer herzlichen Begrüßung haben wir gleich unsere mitgebrachten Spenden verteilt, knapp 300 Kilo Futter, Leinen und Halsbänder konnten wir nach Mailand transportieren. Darunter auch die Futterpakete von Babette, Frau Komm und Familie Ihrig. Ein großes Dankeschön auch an Frau Asavai und ihre Tochter für die große Geldspende. VIELEN DANK!
Nachdem wir uns gestärkt hatten gingen wir zu den Hunden.
Vielen Dank für das super leckere Essen ;-) Opi Jules ist in Form des Kuchens mit nach Italien gereist.
Den meisten Hunden geht es körperlich gut, wie es in der Seele der Vierbeiner aussieht mag man nur erahnen. Alte Bekannte wie Spino, Danko, Kim und Missilie haben die Hoffnung aufgegeben, dass noch irgendwer kommt und sie aus dem trostlosen Zwinger herausholt. Sie sitzen in ihren Zwingern und sehen die Besucher vorbeigehen, niemand wird an ihrem Zwinger stehen bleiben, niemand wird sich überlegen einem dieser „Langzeitinsassen“ ein neues Zuhause zu geben, niemand spielt auch nur mit dem Gedanken an einem dieser Zwinger zu verweilen und Kim, Spino und Co wenigstens etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Müssen diese armen Kreaturen ihr restliches Leben im Zwinger verbringen? Helfen Sie ihnen damit sie nicht auch noch körperlich abbauen.
Missilie und Kim Spino
Danko Alberto
Schäferhund Rüde Blum hat bereits einen Zwingerkoller, vor Aufregung über Besuch dreht er in seinem Zwinger Runde um Runde, sicher ist Blum ein sehr intelligenter Rüde, der gefordert werden will, er will seinen neuen Besitzern gefallen aber noch mehr würde ihm ein neues Zuhause gefallen. Ein Zuhause indem er was erleben darf, einen stets gut gefüllten Napf und ein warmes Plätzchen hat.
Corinna und Roberto lassen eine ganzes Rudel in den Freilauf, alle Größen, alle Rassen ein Hund toller als der andere.
Vorneweg die kleine 3-beinige Hündin Manuela, ein Traumhund liebevoll, verschmust und agil, daß ihr ein Stück ihrer Hinterpfote fehlt ist ihr nicht anzumerken.
Manuela, dreibeiniges Kuschelmonster
Sie tollt mit den anderen Hunden im Freilauf umher und hat sich in das Riesenbaby Gastone verliebt. Ständig schaut sie an seinem Zwinger vorbei und legt sich vor ihm ab. Gastone ein riesengroßer Prachtkerl, der stattliche Landseer Rüde ist eine Knutschkugel in Perfektion. Dieser gewaltige Rüde ist Menschen gegenüber ein wahrer Schatz, auch Manuela fand er toll, mit Rüden ist er wohl nicht verträglich. Voller Stolz präsentiert sich Gastone in in seiner stattlichen Größe, als er sich im Zwinger aufrichtet, doch wie lange noch wird er seinen Stolz so zur Schau tragen können? Wann wird auch er die Hoffnung auf ein neues Zuhause verloren haben?
Landseer Rüde Gastone
Im Freilauf mit dabei sind neben Manuela auch Pointer Franz, rappeldürr und total verängstigt bewegt er sich in Richtung Mensch, an Alex schien er einen Narren gefressen zu haben, eine Ehre wer den ängstlichen Hungerhaken streicheln durfte.
Pointerrüde Franz
Beagle Rüde Spike, ebenfalls ein schüchterner junger Rüde ist die ganze Zeit mit der Nase am Boden und verfolgt Spuren. Er würde sich sehr über ein aktives Zuhause freuen in dem er mit Futterspielen und Fährtenarbeit so richtig gefordert werden würde. Wenn Sie ein Mensch sind, der die Natur liebt und gerne neues entdeckt, wären Sie und Spike sicher ein prima Team.
Beagel Spike
Englisch Setter Rüde Calimero, hat die Möglichkeit seine angestaute Energie im großen Freilauf voll und ganz zu entfalten, mehr als nur ausgiebig genutzt. Man sollte nicht meinen, daß ein Hund mit 6 Jahren noch so viel Energie hat. Calimero kam als Fundhund in einem sehr schlechten Zustand zu Diamoci la zampa. Liebevoll wurde der Feger wieder aufgepäppelt, so daß er auch in Kürze kastriert werden kann und somit seinen Hodentumor entfernt werden kann.
Calimero ist ein überaus agiler und total fröhlicher Hund er genießt die Fürsorge und den Freilauf und freut sich des Lebens doch zum perfekten Glück fehlt ihm noch ein endgültiges Zuhause.
Auch Caos, anfangs etwas zurückhaltend, aber mit etwas Geduld wir er sehr schnell zutraulich und würde sich über ein warmes Plätzchen in Ihrer Wohnung freuen.
Caos
Nachdem die „Jungen“ die Ausläufe erkundet hatten, kam das Renterduo Billy und Luna in den Auslauf, die Beiden genossen die Aufmerksamkeit ihrer Pfleger und freuten sich über die Abwechslung in ihrem tristen Tierheimalltag. Ich wünsche Beiden Oldies, daß sie ihren Lebensabend nicht im Zwinger verbringen müssen, sondern in einem Zuhause, in dem sie würdevoll alt werden dürfen.
Billy Luna
Mein herzallerliebster Sharif hatte mich sehr schnell um den Finger gewickelt, ein Traum Setter, energiegeladen und neugierig, wunderschön und verspielt, stolz und kraftvoll, jung und arbeitsfreudig, wie Sie aus meiner Beschreibung erkennen können, mein Schatz ;-)..
Sharif mit Corinnas Schäferhündin "Cicca"
Ebenso kraftvoll und stolz erobert Rufus seinen Auslauf, überrascht über seine Größe war ich schnell von diesem temperamentvoller Prachtburschen begeistert. Im raumgreifenden Galopp stürmt er von einem Eck des Auslaufes ins andere. Ein Muss für alle Liebhaber großer Hunde
Rufus das Riesenbaby
Die Schäferhund Omi Luna durfte anschließend mit ihrem Mitbewohner,,, im Freilauf umher tollen. Luna geht es nach Corinnas Erzählungen besser, dennoch ist sie extrem abgemagert es ist trotz des dichten Felles jede einzelne Rippe zu erkennen, der Rücken so schmal, dass er mit Leichtigkeit zwischen Daumen und Zeigefinger passt. Erstaunlicherweise ist Luna ihm „Hoppelgalopp“ unterwegs, spielt mit dem Stock und schaut was sonst noch auf dem Gelände los ist. Ich würde mir sehr wünsche dass die alte Dame noch ein tolles ebenerdiges Zuhause findet, damit sie mit ihren alten und kranken Knochen nicht den harten Winter im Zwinger verbringen muss. Luna liegt uns allen sehr am Herzen, sie sollte so bald als möglich eine Pflege- oder Endstelle finden, denn für sie wird es schwer den Winter zu überstehen. Die Knochen werden bei Nässe und Kälte sehr stark beansprucht, Lunas Gelenke sind nicht mehr die Besten, das viel zu geringe Gewicht ist ebenso wenig förderlich. Luna braucht ganz DRINGEND Hilfe.


Schäferhund Notfall LUNA !!!!!!
2-3 Stunden waren für unseren Aufenthalt geplant, schnell wurden daraus 4 Stunden. 4 Stunden in denen wir streichelten, graulten, Leckerchen verteilten, mit den Hunden spielten, fotografierten, und auch mal den ein oder anderen Kloß im Hals verschluckten, die ein oder andere Träne verdrückten, kopfschüttelnd vor den Zwingern standen und uns wunderten warum keiner dieser wunderbaren Hunden an diesem Wochenende in eine Pflegestelle oder Endstelle reisen durfte.
Traurige Premiere, als der Abschied nahte, keine Box die aufgebaut werden mußte, keine Papiere die übergeben werden, und kein Hund, der mit uns nach Deutschland reisen durfte. Seit Februar 2004 sind wir regelmäßig hin und her gependelt und haben Hunde und auch Katzen in ihre neuen Familien gebracht, nie, wirklich nie sind wir ohne Hund unterwegs gewesen. Doch diesmal war es so !!!
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir uns gegen 16 Uhr auf den Heimweg gemacht. Enttäuscht, daß wir nicht mehr für unsere zwei- und vierbeinigen Freunde tun konnten, näherten wir uns Kilometer für Kilometer unserer Heimat.
Meinen Dank möchte ich vor allem an alle Spender und Aktiven richten, an all diejenigen, die immer an die armen Tiere denken und sich um sie kümmern, Tag für Tag, Stunde für Stunde, auch wenn es im Moment sicher eine sehr schwere Zeit ist für Corinna und ihre Helfer, es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Wir werden Euch mit all unseren Mitteln weiterhin unterstützen. Mit der Hoffnung, daß diese traurige Premiere einmalig war, freue ich mich schon auf unseren nächsten Besuch in Mailand.
Vielen Dank allen DLZlern für den tollen Tag und die herzliche Gastfreundschaft, vielen Dank an meine Mutti und mein Schwesterherz fürs Hundesitting und vielen Dank an Dich Alex, daß Du diese Reisestrapazen auf Dich genommen hast.
Transportbericht Dezember 2010
Am vergangenen Wochenende ging es wieder los. Am Freitag- Abend hatten wir alle Hände voll zu tun um die zahlreichen Spenden zu verladen, zur Verstärkung hat uns unsere langjährige Freundin Sonja geholfen, wir sind etliche Male vom Keller zum Auto und zurück marschiert.
Nach etwa 1 Stunde waren wir dann fertig, etwa 500 Kilo Hundefutter wurden verladen.
Samstags in der Früh ging es dann los, unser Ziel ein Treffpunkt in der Schweiz, wo die Übergabe der Spenden und der Hunde stattfinden sollte.
Die Fahrt verlief prima ohne Stau und Schnee und so kamen wir rechtzeitig am Treffpunkt an. Kurz vor dem Eintreffen von Chiara und Marco hatten wir bereits begonnen die Spenden auszuladen, denn sonst wäre es uns unmöglich gewesen die Transportboxen für Ettore und Rock aufzubauen.
Noch während wir am Ausladen waren kamen Chiara und Marco mit den beiden Setter-Rüden an. Im Handumdrehen war unser Auto leergeräumt, die Boxen aufgebaut, Hunde beim Pippi gewesen und danach verladen. Binnen Minuten waren wir schon wieder auf dem Heimweg.
Auch der Rückweg verlief problemlos, es war sehr angenehm zu fahren. Nachmittags konnten wir die beiden Setter- Rüden an die Fahrkettenteilnehmer bzw. Besitzer übergeben.
Der Irish Setter Rüde Rock ist ein Herzensbrecher schlechthin, trotz seiner noch sehr traurigen Gestalt ein wunderschöner Vertreter seiner Rasse. Jede Rippe, jeden Wirbel konnte man sehen, das Fell stumpf und zottelig, was nur musste er bisher erleben, dass er so abgebaut hat?
Wir wünschen uns für Ettore ein besseres Zuhause mit Verständnis und vor allem mit Geduld, ein Zuhause das Ettore mehr Zeit gibt als nur 24 Stunden.
Und natürlich allen Tierschützern von Diamoci la zampa, ihr habt wie immer Klasse Arbeit geleistet, ebenso alle Tiervermittler, Pflegestellen und Fahrketten. DANKE
Besuch in Mailand bei Diamoci la zampa Oktober 2010
Samstag früh um 5 Uhr ging es los, nach einer fast schlaflosen Nacht, die letzte Transportbox noch verzurren und schon sitzen wir im Auto. Mit an Bord, über 400 Kilo Futterspenden darunter auch das am Freitag angelieferte Futterpaket der Aktion Winterhilfe aus der Sonderabgabe, die Futterspenden für Danko und Spino von Karin Riesinger und viele Futterspenden vom Tierschutzverein Eberbach.
![[Bild: pa011974.jpg]](http://img828.imageshack.us/img828/955/pa011974.jpg)
![[Bild: pa011976.jpg]](http://img207.imageshack.us/img207/5221/pa011976.jpg)
Futterpaket aus der Sonderspendenabgabe (Rechts) und Futterpaket für Spino/Danko links
Die Fahrt verlief problemlos und die Vorfreude steigt, wir sind nach 12 Uhr in der Auffangstation in Mailand angekommen. Nach der großen Begrüßungsrunde nahmen wir eine kleine und super leckere Stärkung zu uns dazu ein Glas Sekt, vielen Dank an alle Köche und Sponsoren es war KÖSTLICH.
Nach unserer Stärkung ging es dann zu den Hunden viele leider zu viele kennen wir seit Jahren sie warten seit langem auf eine Pflegestelle oder besser noch eine Endstelle. Doch vergebens und ich glaube fast schon, sie wissen, dass die Menschen die an ihrem Zwinger vorbeigehen, sie so oder so nicht adoptieren, ihnen keine Chance geben und so warten sie Tag um Tag in ihrem Zwinger, ein mancher hat die Hoffnung bereits aufgegeben.
Die jungen Hunde und diejenigen die noch nicht allzu lange in der Tierpension auf eine Adoption warten, buhlen um jede noch so kleine Aufmerksamkeit oder sogar um eine kleine Berührung. Alle Tierschützer von Diamoci la zampa bemühen sich um jeden Hund, jeder unserer italienischen Freunde kämpft für die Vierbeiner und versucht alles um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Meine Hochachtung vor diesen Menschen, Tag für Tag müssen sie in diese traurigen Augen schauen, die Aufnahme von Notfällen ablehnen, da die Kosten für die Tierpension und Tierärzte zu explodieren scheinen. Zu den Pensionskosten kommen dann weiter noch Futterkosten für eine Mahlzeit pro Hund und Tag.
Wir gehen Zwinger für Zwinger ab ob jung oder alt, reinrassig oder Mischling, hell oder dunkel, keines dieser Kriterien schützt die Hunde vor dem Tierheim. Trotz allem haben diese Hunde noch Glück sie haben regelmäßig Futter bekommen bei regenfreiem Wetter Auslauf auf den großen Freiläufen und werden tierärztlich versorgt. Wie mag es den Hunden gehen, die auf der Notfallwarteliste stehen und auf solch eine Chance warten, sie haben meist keinen Tierarzt der nach ihnen schaut, kein Hundefutter und oft auch keinen trockenen Schlafplatz.
![[Bild: pa011984.jpg]](http://img210.imageshack.us/img210/5843/pa011984.jpg)
Ein alter Bekannter, Sam ein "Bauernhofhund" er wurde mit einem eingewachsenen Halsband gefunden
![[Bild: pa011986.jpg]](http://img251.imageshack.us/img251/7082/pa011986.jpg)
Der wunderschöne Trinky jung, schön und super lieb, aber auch er sucht ein Zuhause, im Hintergrund Omi Asia, sie durfte mit uns zu ihrer Schwester Siria nach Deutschland reisen.
![[Bild: pa012000.jpg]](http://img607.imageshack.us/img607/6544/pa012000.jpg)
Die Brüder Paolo und Piero, beide etwas schüchtern aber quietsch fidel unterwegs, auch Piero durfte mit uns nach Deutschland reisen Paolo wartet noch auf seine Chance.
![[Bild: pa012006.jpg]](http://img828.imageshack.us/img828/5818/pa012006.jpg)
Ettore und Kira teilen sich einen Zwinger auch diese Beiden warten auf einen schönen Platz.
Wir gehen Zwinger für Zwinger ab ob jung oder alt, reinrassig oder Mischling, hell oder dunkel, keines dieser Kriterien schützt die Hunde vor dem Tierheim. Trotz allem haben diese Hunde noch Glück sie bekommen regelmäßig Futter, bei regenfreiem Wetter, Auslauf auf den großen Freiläufen und werden tierärztlich versorgt. Wie mag es den Hunden gehen, die auf der Notfallwarteliste stehen und auf solch eine Chance warten, sie haben meist keinen Tierarzt der nach ihnen schaut, kein Hundefutter und oft auch keinen trockenen Schlafplatz.
Danko wartet ebenfalls schon seit Jahren auf ein hundeerfahrenes Zuhause, wir sind froh zu sehen daß es ihm deutlich besser geht als bei unserem letzten Besuch.
Missilie und Kim ebenfalls "Suchende" und dies auch schon lange sie warten schon Ewigkeiten auf eine Stelle.
Rocco, Jack Russel Terrier, nun er ist nicht ganz einfach er ähnelt vielleicht eher einer Katze denn Rocco möchte sich seine neuen Besitzer selbst aussuchen, er mag ja nun nicht jeden, außerdem mag er keine anderen Hunde und sicher auch keine Katzen. Der Kleine Kerl hat es faustdick hinter seinen Öhrchen, dies ist auch der Grund daß er seit Jahren auf ein Zuhause wartet.
Alberto und Bianchina, beide wunderschön, jung und lieb doch auch sie warten und warten.
Den letzten Zwinger teilen sich mein Favorit Pimpa mit Schäferhund- Kollegin Milly. Pimpa durfte 5 Jahre bei seiner Familie leben, dann musste er weg und dies war vor 10 Jahren!!!. Er lebt nun seit über 10 Jahren in der Tierpenison. Sein Gesicht ist aufgrund seines Alters schon eingefallen, die Knochen sind steif und die Hinterbeine kaum mehr bemuskelt, auch das Gebiss ist nicht mehr das Beste, jede noch so kleine Streicheleinheit hat der Opi genossen, und doch wieder gehen die Menschen weg von seinem Zwinger, ohne ihn. Wird er den kommenden Winter überleben? Wenn er streng und extrem kalt wird, ist das das Todesurteil für diesen alten Hund.
Mit Tränen in den Augen gehen wir zurück.
Eine Rasselbande darf in den Auslauf, mit dabei Pointer Priamo, die Brüder Paolo und Piero, Riesenbaby Trinky, Angsthase Mirka, Omi Asia und der betagte Mao. Die Freilaufflächen rund um die Zwinger sind riesengroß und weitläufig, so dass die Hunde ausgelassen toben können. Asia hatte sich sehr schnell einen Erdhügel erobert und sich sofort einen Balkon konstruiert. Priamo hat sich einen Plastiknapf erobert und ist mit diesem über die Wiese gerast wie ein Verrückter.
Trinky und Priamo mit Napf ;-)
Die ängstliche Mirka
Einen Teil der Rasselbande beim Leckerchen abstauben :-)
Trinky beim trinken :-)
Während sich die Hunde vergnügten, haben wir, d.h. vor allem Marco die dringend benötigen Spenden ausgeladen.
Die Jungs beim Futter ausladen, Primao kontrolliert die ganze Aktion.
Der Erdhügel war das Highlight des Tages, Asia baute sich einen Balkon in den Hügel, damit sie alles überblicken konnte.
Mirka läßt sich im Schutz von Trinky sogar streicheln.
Gegen 16 Uhr mussten wir uns wieder verabschieden, mit an Bord waren Asia die alte Schäferhund- Hündin die nun ihrer Schwester Siria folgt und die gleiche super nette Pflegestelle einziehen darf. Auch Piero darf mit, doch die Trennung viel den Beiden nicht leicht, hoffen wir dass die Beiden es verkraften und Paolo auch bald nachkommen darf.
Auch die Rückfahrt verlief reibungslos nach knapp 7 Stunden waren wir wieder Zuhause, trotz der großen Müdigkeit wollte mich der Schlaf nicht übermannen, Pimpa immer wieder erscheint mir Pimpas Gesicht, sein alter verbrauchter Körper und dieser leere Blick. Mit den Gedanken dass ihm geholfen werden muss schlafe ich dennoch ein.
Allen Spendern vor allem Karin Riesinger, den Foris vom Aktion-Winterhilfe Forum, Hundepfoten Forum um Pia, und dem Kaninchenschutzforum, der Hundeschule/schüler von Nicole Saemann, Familie Schumm und Familie Ihrig ein Großes DANKE, denn sonst wäre unser Auto nicht so rappelvoll geworden.
Unser ganz besonderer Dank gilt diesmal unserer Mutti, sie muss immer unseren halben Zoo alleine versorgen wenn wir on tour sind, Sonja sie hat sich trotz der niedrigen Temperaturen bereit erklärt uns beim Einladen zu helfen.
Ettore hatte sich so sehr gefreut als er sein neues Herrchen das erste Mal gesehen hatte, er wälzte sich auf dem Boden und präsentierte seinen Bauch. Die Begrüßung war so vertraut, man hätte meinen können, die Beiden sind sich schon früher mal begegnet. Leider hatte Ettore nicht besonders viel Glück, denn dieser Clown hatte gerade mal 24 Stunden Zeit um sich zu beweisen und da der Funken nicht übergesprungen ist muss er nun ganz schnell wieder weg. Schade, denn Ettore ist einfach nur Klasse.
Ettore, hatten wir im Oktober bereits in der Pension kennengelernt, ein total freundlicher, aufgeschlossener Wildfang nur freundlich und lieb, er war sehr froh endlich aus seinem Zwinger raus zu dürfen. Der energiegeladene Feger hatte uns buchstäblich über den kompletten Rastplatz gezerrt, was die Leute wohl dachten, die dieses Spektakel beobachteten?